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Wohneigentum und die Gesetzgebung

Wer in Immobilien investiert, kann sich nicht nur selbst unabhängig von Mietzahlungen machen. Eigentumsimmobilien können auch eine lukrative Renditequelle sein.

Doch der Besitz von Wohneigentum bringt nicht nur Rechte, sondern auch einige Pflichten mit sich. Aktuell gibt der Focus in seinem Beitrag „Eigentumswohnung: Das sind Ihre Rechte und Pflichten“ eine sehr gute Übersicht zur Rechtslage, die wir Ihnen gerne weiterempfehlen.

 

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Zu viel Luxus – zu wenig Rendite

Euro Grundinvest rät Kapitalanlegern beim Immobilienkauf, Kosten-Nutzen-Faktor im Auge zu behalten. Auch Lage und Luxus hängen voneinander ab.

Marmorböden und Mahagonimöbel – luxuriöse Ausstattungsdetails werten das Ansehen einer Immobilie nicht nur auf. Unter Umständen können sie die Rendite schmälern. Denn: Die Kosten für eine Investition sind dann nicht gerechtfertigt, wo Lebens- und Wohnqualität nicht direkt beeinflusst werden. Laut Euro Grundinvest sollten Kapitalanleger bei der Wahl ihrer Immobilie daher stets darauf achten, dass das Verhältnis von Kosten und Nutzen bei der Objektausstattung gewahrt bleibt.

Ein Faktor, den Eigennutzer nicht kennen: Rendite. Während ihren Einrichtungswünschen keine Grenzen gesetzt sind, müssen Kapitalanleger darauf achten, die Rendite einer Immobilie nicht nachhaltig zu beeinträchtigen. Sie müssen abwägen, inwieweit die Kosten bestimmter Investitionen gerechtfertigt sind. So kann auch eine zu teure Ausstattung in manchen Fällen die Rendite lindern. Denn: Der Kaufpreis einer um ein vielfaches teureren HD-Gegensprechanlage wird nicht von allen Mietern bereitwillig ausgeglichen. Vielen Mietern ist zudem die Ausstattung vergleichsweise selten genutzter Räume oder Gebäudeteile nicht wichtig. Dies gilt zum Beispiel für Treppenhäuser. Insbesondere dann, wenn sie mit dem Lift direkt in die Wohnung gelangen können.

Zusätzlich ist die Ausstattung auch von Lage und Umfeld der Immobilie abhängig. Euro Grundinvest rät Kapitalanlegern sich vor dem Kauf an Vergleichsobjekte in der unmittelbaren Umgebung zu orientieren. Große Abweichungen in die eine oder andere Richtung erschweren die Vermietung. Für Kapitalanleger wie Eigennutzer ist jedoch gleichermaßen wichtig: Die Lebensdauer des verwendeten Materials sollte nie außer Acht gelassen werden. Beispielsweise steigert eine holzverkleidete Außenfassade die Preise pro Quadratmeter nicht nur bereits schon beim Bau, sondern muss zudem nach etwa 20 Jahren kostenintensiv erneuert werden.

EnEV: Renditeschreckgespenst und Fremdwort

Dämmwände so dick wie der 1000-Seiten-Roman Ulysses von James Joyce, dreifachverglaste Fenster zum Preis gebrauchter Kleinwagen, neue Heizkessel statt alter Verbrennungsboliden: Mit diesen Bildern assoziierten im ersten Quartal 2014 viele Immobilieninteressenten die im Mai 2014 in Kraft getretene Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV). Kurzum: Die Verordnung galt für viele Privatanleger als Renditeschreckgespenst und Fremdwort zugleich. Und selbst wenn die EnEV ein Begriff war, wurde sie mehrheitlich skeptisch gesehen – so der Grundinvest Report. Diese Befragung von 1.000 Privatanlegern in ganz Deutschland wird regelmäßig vom Münchner Bauträger Euro Grundinvest initiiert und vom Berliner Meinungsforschungsinstitut GapFish durchgeführt.

Ziel der Novelle EnEV 2014, die seit Mai in Kraft ist und ab 2016 für Neubauten gilt, soll den ohnehin niedrigen Jahresenergiebedarf von Neubauten im Vergleich zur EnEv 2009 nochmals um 25 Prozent senken. Damit ist die Verordnung ein wichtiges Instrument, mit dem Deutschland den Energieverbrauch von Gebäuden bis 2050 um insgesamt 80 Prozent senken will, um seine Ziele in Sachen Klimaschutz zu erreichen.

Wie eine Studie zeigt, sind die energetischen Zukunftspläne bei vielen Deutschen noch nicht angekommen. Laut der von Euro Grundinvest in Auftrag gegebenen Studie erklärten noch Anfang 2014 rund 52 Prozent der Privatanleger, noch nie etwas von der EnEV 2014 gehört zu haben. Besonders hoch war der Anteil der EnEV-ahnungslosen Privatanleger mit 58 Prozent in München. In Berlin waren es indes nur 48 Prozent.

Private Kapitalanleger müssen bei Erstinvestition in Betongold verstärkt auf Energieverbrauch achten

Je mehr potenzielle Mieter eine Immobilie anspricht, desto besser für die Rendite. Nach diesem Grundsatz sollten Privatanleger agieren, die eine Immobilie zur Kapitalanlage erwerben. Darauf weist der Bauträger Euro Grundinvest hin. „Ausschlaggebend sind eine gute Lage und praktische Grundrisse, die die Mieter gewohnt sind und kennen. Wohnungen mit Galerien oder großen und offenen Wohnbereichen sprechen meist nur eine Minderheit an“, sagt Jacqueline Reinhold, Head of Corporate Affairs bei Euro Grundinvest. Besonders wichtig wird nach Einschätzung der Expertin jedoch das Thema Energieeffizienz.

Renditefaktor Energieeffizienz

Seit dem Start der EnEV 2014 am 1. Mai sind Kapitalanleger verpflichtet, künftigen Mietern bereits zur Besichtigung den Energieausweis zu zeigen. Spätestens bei der Anmietung müssen Vermieter seit 1. Mai 2014 den Energieausweis aushändigen. Diese Neuerung ermöglicht es Mietern, den künftigen Energieverbrauch ihres Mietobjektes besser einzuschätzen. „Die Neuerung hat für Vermieter deutliche Folgen. Das Thema Energieeffizienz rückt weiter in den Fokus“, sagt Reinhold. Für Käufer von Kapitalanlageimmobilien bedeutet dies, dass sie stärker auf den Energieverbrauch achten müssen, weil sich verbrauchsarme Objekte besser und teurer vermieten lassen. Aktuell ist rund die Hälfte aller Immobilien in Deutschland älter als 30 Jahre. Durch unzureichende Dämmung gehen rund 40 Prozent des deutschlandweiten CO2-Ausstoßes auf das Konto von Immobilien. Euro Grundinvest rät Kapitalanlegern deshalb zu Neubauten.